Geschichte - Leistungsabzeichen

Immer wieder ein Thema der Feuerwehr Eimeldingen sind die Leistungsabzeichen. So liest man in Protokollen der vergangener Jahre von den Anstrengungen zum Erwerb dieser Abzeichen. Zuletzt erlangten am 21. Juni 1997 zehn Mitglieder der Wehr das goldene Leistungsabzeichen. Drei Jahre in Folge hatten sie auf diesen Tag hingearbeitet. 1995 wurde in Haltingen das bronzene Abzeichen errungen. 1996 konnte die Gruppe auf heimischem Boden das Abzeichen in Silber erringen. Für das goldene Abzeichen musste man jedoch in einen anderen Landkreis ausweichen, da im Landkreis keine entsprechende Veranstaltung stattfand. In fremder Umgebung zeigten die zehn Kameraden in Kirchzarten - Burg, was man in Eimeldingen unter Perfektion versteht. Die Schiedsrichter sowie der Kreisbandmeister des Landkreises Breisgau - Hochschwarzwald waren von der Leistung der Gruppe so angetan, dass letzterer spontan nach den Wettkämpfen eine kleine Lobesrede am Tisch der Eimeldinger Wehrmänner hielt. Diese Leistung löste auch in den eigenen Reihen berechtigten Stolz aus, lag es doch 31 Jahre zurück, seit zum letzten Mal eine Eimeldinger Löschgruppe das goldene Leistungsabzeichen errungen hatte

Ein neues Problem stellte sich der Feuerwehr in den achtziger Jahren. Die Personaldecke der Wehr wurde immer dünner. Waren es im Jubiläumsjahr 1976 einschließlich der Alterswehr noch 39 Mitglieder, so schmolz die Zahl der Wehrmänner bis ins Jahr 1989 auf 19 aktive Wehrangehörige, die mit der Unterstützung von 16 Mann der Alterswehr den Brandschutz sicherstellten. Da in der Vergangenheit mehrere Mitgliederwerbeaktionen erfolglos geblieben waren, wurde mit der Gründung der Jugendwehr im September 1989 ein neuer Weg zur langfristigen Sicherstellung eines ausreichenden Personalbestandes beschritten. Zwölf Jugendliche traten bei der Gründung der Jugendwehr bei.